Die Kapitalmärkte fordern 2012 das Ende der Krise der "Olivenländer".
Die Politik muss hierzu klare und eindeutige Aussagen treffen und in den Krisenländern Arbeitsmarkt- und Bildungsreformen vorantreiben.
Länder in Europa werden ihre Verschuldung aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können und sind auf Hilfe angewiesen. Im Falle einer sich weiter ausweitenden Schuldenkrise kann Deutschland unmöglich für die gesamten Schulden des EURO-Raums alleine haften, da in diesem Falle Deutschland selbst bald insolvent wäre.
Die europäische Schuldenkrise hat Auswirkungen auf die ganze Welt. Das Wirtschaftswachsum wird nachlassen, die Arbeitslosenquoten steigen an.
In den "Olivenländern" wird 2012 die Deflation zu spüren sein.
Langfristig hingegen werden hohe Inflationsraten im EURO-Raum folgen, was zu einer negativen Realverzinsung führen wird.
Was bedeutet diese Entwicklung für den Anleger?
Die wachsende Verschuldung ist eine Bedrohung für unser Vermögen und kann dazu führen, da die hohen Staatsschulden in Europa von irgend jemanden (dem Steuerzahler?) zurück bezahlt werden müssen.
Die Konsequenz muß sein: Vermögensstreuung und vor allem Sachwerte, also Immobilien, Gold und andere Metalle, Aktien und Rohstoffe.
Aufgrund der aktuell sehr vielen Fragen zu diesen Themen stehen zwischen den Seminarterminen die Berater der BAZ auch in individuellen persönlichen Gesprächen für Rede und Antwort zur Verfügung.